IMA Sanierungszentren stellt sich der Herausforderung der Behandlung von industriellen Massenabfällen und kontaminierten Böden.

IMA hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe der Biologie als Werkzeug, geeignete Massenabfälle einer sinnvollen Behandlung zuzuführen.

Diese Form der biologischen Mineralisierung trifft besonders auf Siebreste aus dem Recycling von Abfällen zu wie die Siebfraktionen aus Großschredderanlagen (SLF), Gewerbemischabfälle (GMA) und Baustellenmischabfälle (BMA).

SLF und BMA werden dabei so aufbereitet, dass der biogene Anteil in den Abfällen abgebaut wird. Damit wird eine Deponiefähigkeit hergestellt, die im unbehandelten Zustand nicht gegeben ist. Mit dem GMA wird derzeit eine weitere Verwertungsform geprüft.

Neben den genannten Abfällen eignen sich auch Straßenkehricht und Sandfanginhalte für eine biologische Behandlung. Die biologische Behandlung von kontaminierten Erden und anderen Abfällen, z. B. aus Havarien bilden die ursprüngliche Geschäftsidee. Außer der Aufbereitung von Massenabfällen in der eigenen Behandlungsanlage umfasst der Leistungskatalog von IMA noch die Erstellung und Bewertung von Gutachten zu Fragen der Abfallbehandlung und -einstufung sowie externen Problemfällen.

IMA ist zahlreiche Kooperationen mit einer Reihe interessanter Unternehmen aus der Abfallbranche im In- und Ausland eingegangen.

Innovation

Bei IMA arbeiten wir ständig an der Verbesserung bestehender und der Entwicklung neuer Verfahren. Dabei orientiert sich die Aufgabenstellung an den gegenwärtigen Problemen der Abfallkreislaufwirtschaft in der Ausrichtung auf Umwelt und Klima.

CO2-Bindung

fotolia 120402783

Ein Problem unseres Klimas ist der hohe CO2 (Kohlendioxid) Anteil in unserer Luft. Dadurch erwärmt sich unser Klima mit vielfältigen Folgen für unser Leben. 

Eine Möglichkeit, die IMA-Sanierungszentren anbietet, um den CO2-Anteil dauerhaft in den Griff zu bekommen, ist der Einsatz von Klärschlamm zur Bindung von CO2 aus der Luft. 


Folgende Verfahren stehen zur Verfügung: 

• Klärschlammentwässerung
 Entwässerung von Klärschlämmen durch mikrobielle Hyperthermie.

 • Klärschlammvererdung 
Vererdung von Klärschlämmen 
mittels biologischer Umwandlung der biogenen Anteile.



Vererdung

fotolia 147503466Grundlage für diese Arbeiten ist die Feststellung, dass sich eine Reihe von Materialien (auch Abfälle) so behandeln lassen, dass sie „vererden“.

D. h., ihr Erscheinungsbild und Verhalten nähert sich den Eigenschaften eines gewachsenen Bodens an.

Für die Vererdung geeignet sind:
• ausgewählter Straßenkehricht als wiederkehrender Massenabfall
• ausgewählte Sandfanginhalte als wiederkehrender Massenabfall
• Siebreste als Abfallfraktion aus Sortier- und Recyclinganlagen

Siebreste stellen eine relativ neue Abfallart dar, die nur durch den Einsatz von Aufbereitungs- und Recyclinganlagen entstehen.

Sie bilden den Abfallanteil aus den Aufbereitungen nach der letzten Siebung. Das Erscheinungsbild ist je nach Eingangsstoffen diffus – grau – mineralisch.

Wir unterscheiden zwischen Baustellenmischabfällen (BMA), Gewerbemischabfällen (GMA) und Schredderleichtfraktion (SLF).
Letztere wird bei IMA bereits seit 14 Jahren behandelt.

Kehrichte sind das Kehrgut von Straßenreinigungen.

Fraktionierung ist die ideale Matrix für eine Vererdung. Das erforderliche Know-how ist bei IMA vorhanden.
Das Straßenkehrichtmaterial wird vorgesiebt und der Sieboberlauf
(v. a. Hausmüll, Organik wie Laub und Strauchschnitt, Steine) innerhalb der vorhandenen Behandlungs- und Outputströme verwertet.

Der Siebunterlauf (bodenähnliches Material mit Restverunreinigungen) wird anschließend mit dem von IMA Sanierungszentren GmbH entwickelten biologischen Verfahren behandelt und aufbereitet.

In den vergangenen Jahren ist es IMA gelungen, durch die Entwicklung dieses auf Straßenkehricht zugeschnittenen Behandlungsverfahrens, die Aufarbeitung des Kehrichts mithilfe von biologischen und mechanischen Maßnahmen so zu optimieren, dass der Reststoffanteil in der Regel deutlich unter 5 % liegt.

Diese erhaltenen Siebfraktionen (AVV 191209, AVV 191212) werden organoleptisch bzw. analytisch beurteilt, weiter verarbeitet und einer geeigneten Verwertung innerhalb oder außerhalb der Behandlungsanlagen zugeführt.

Sandfanginhalte sind Schwemmgut aus der Reinigung versiegelter Oberflächen.

Sandige, mineralische Anteile überwiegen. Sandfanginhalte aus Klärwerken werden nur in gewaschener Form übernommen.

 

Klärschlämme bilden mit ihrem hohen Wasser- und Organikanteil eine besondere Herausforderung.

Nach Selektion der schadstoffbefrachteten Klärschlämme stellt sich die Aufgabe der Entwässerung und der Umwandlung der Biomasse. Entwässerung gelingt über Biothermie, Vererdung durch gesteuerte biologische Mineralisierung. Am Standort in Germersheim werden diese Verfahren nicht angewendet, da wir auf die Übernahme von Klärschlämmen verzichtet haben. Die geschilderten Verfahrensentwicklungen stammen aus Kooperationen mit anderen Unternehmen.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
 Dr. Erich Kaun

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok